Über

Designsysteme, digitale Kultur und der Punkt, an dem Struktur lebendig wird

Ich gestalte Systeme, Interfaces, editorische Strukturen und Markenwelten, die zugleich klar und charaktervoll sein müssen.

Design, Systeme und eine Vorliebe für die nützliche Mitte

Ich arbeite seit rund 30 Jahren in Design und Medien, mit frühen Agenturphasen und ungefähr 15 Jahren freier Praxis dazwischen. In dieser Zeit habe ich an rund 300 Projekten für etwa 30 Auftraggeber gearbeitet, vor allem für Einzelpersonen, Startups und kulturelle Organisationen.

Meine Praxis bewegt sich zwischen Systemdesign, UI- und UX-Design, Branding, Editorial Design, Webarbeit, Packaging und jenen seltsameren Formaten, die nicht sauber in eine Agenturkategorie passen. Was die Arbeit zusammenhält, ist nicht Stil um des Stils willen. Es ist die Suche nach der richtigen Struktur: dem richtigen Rhythmus, der richtigen Orientierung, dem richtigen Spannungsgrad und genau so viel Atmosphäre, wie ein Projekt tragen kann, bevor es ins dekorative Nichts kippt.

Worauf ich mich heute konzentriere

  • Systemdesign, UI/UX und Web
  • Editorial, Branding und Packaging
  • Konzeptgeleitete Formate mit echter Nutzbarkeit
  • Hybride Projekte zwischen Design und digitaler Struktur

Von Pixelpark bis zur unabhängigen Praxis

Ich habe bei Pixelpark begonnen, später in kleineren Agenturen wie Plastic Reality, K&D und BrothersBit gearbeitet und bin immer wieder in die unabhängige Praxis zurückgekehrt. Ein großer Teil dieser Arbeit war für Einzelpersonen und kleinere Organisationen, die klare digitale und gedruckte Kommunikation brauchten.

Später gehörten viele Startups in der Gründungsphase zu meinen wichtigsten Kunden. Für sie habe ich Assets, Mock-ups, Prototypen, Kampagnen, Identitäten und Produktwelten gebaut, die Ideen sichtbar genug machten, um sie zu testen, zu pitchen und wachsen zu lassen.

Heute interessieren mich besonders Projekte, in denen Design mehr tun muss als dekorieren: Systeme, Interfaces, editorische Umgebungen, konzeptgeleitete Markenarbeit und Hybride, in denen Kommunikation, Produktdenken und digitale Struktur miteinander auskommen müssen.

Einige KI-nahe Projekte tauchen auch auf dem Hub oder bei Human in the Middle auf. Hier werden sie von der Designseite aus gelesen: als Form, System, Orientierung und Erfahrungsraum.

Was ich mitbringe, wenn es komplexer wird

Ich arbeite allein oder in einem kleinen Team, je nach Projekt. Ich prototypisiere und baue mit KI-gestütztem Coding, wenn das hilft, eine Idee schneller sichtbar zu machen, einen Test zu beschleunigen oder allen Beteiligten eine unnötig feierliche Übergabe zu ersparen.

Wenn ein Projekt Struktur, Ton und einen Standpunkt braucht, der den Kontakt mit der Realität überlebt, ist das normalerweise ein gutes Zeichen.

Weshalb Menschen bei mir landen

  • Weil ein digitales Produkt zu generisch geworden ist.
  • Weil eine Marke Haltung braucht, nicht bloß Oberflächenruhe.
  • Weil ein System Orientierung schaffen soll, nicht nur Eindruck.
  • Weil Konzept, Struktur und Gefühl zugleich gestaltet werden müssen.