Was dieses Projekt zeigt
- Leitplanken mit Menschen zuerst, die das Tool nützlich halten, ohne vorzutäuschen, es könne für dich denken
- harte Gates, die Stil-Drift, versehentliche Regeneration und unscharfe Zustandswechsel verhindern
- Agenten-Orchestrierung als sichtbare Zusammenarbeit statt versteckter Backend-Zauberei
- klare Kommunikation von Warten, Fortschritt und Abschluss direkt im Interface
- ein lokaler Rahmen, der das System lehrbar, debuggbar und ehrlich hält


Anfrage
Bubbles ist ein lokales, von einer Person genutztes Studiosystem für augmentierte Designarbeit. Es ist kein Chatbot, kein Wizard und kein autonomer KI-Designer. Es ist ein Werkzeug, das agentische Workflows lesbar, spielerisch und menschlich geführt machen soll.
Die Leitmetapher ist Small Talk am Wasserspender eines Designstudios: strukturierte Arbeit passiert in Departments, Gespräch in einem gemeinsamen Raum, und nichts bewegt sich, solange der Mensch es nicht ausdrücklich entscheidet.
Mentales Modell
Bubbles ist um Tabs herum organisiert, nicht um Schritte. Jeder Tab ist ein Arbeitsmodus statt eines Checkpoints in einem Wizard. Das ist wichtig, weil Nutzer frei wechseln, frühere Entscheidungen wieder aufgreifen und Ideen verzweigen können, ohne dass das System im Hintergrund so tut, als träfe es kluge Annahmen.
Der Workflow ist in seiner Absicht linear, in seiner Ausführung aber nicht-linear. Es gibt keine versteckte Mutation und kein vorgetäuschtes Gefühl von Autonomie. Nutzende sollen immer wissen, worauf das System wartet, was bereits erzeugt wurde und was noch eine Entscheidung braucht.
Arbeitsmodi
Prompting ist die Strategie-Oberfläche. Die Anfrage lebt in einem großen Textfeld, nicht in einem Chat-Thread. Departments sind Produktionsaufgaben, keine Persönlichkeiten. Create-Aktionen sind Einmal-Auslöser. Upload wirkt als manueller Override. Mutate ist der einzige legitimierte Weg zur Variation, und selbst dann bleibt der Stil gesperrt.
Discussion ist der Wasserspender-Raum. Die Nutzenden entscheiden, wer anwesend ist, wer antwortet und was es wert ist, gespeichert zu werden. Files ist das Artefakt-Regal: nur lesen, nur herunterladen und frei von verstecktem Verhalten. Wenn eine Datei dort liegt, existiert sie. Wenn nicht, wurde sie nicht erzeugt.





Warum es funktioniert
Das Stärkste an Bubbles ist nicht, dass es mehrere Agenten koordiniert. Es ist, dass das Interface den Vertrag offensichtlich macht. Eine Anfrage geht hinein, ein Stil wird gesperrt, explizite Aktionen feuern und Artefakte erscheinen später auf einem separaten Regal. Nutzende müssen nie raten, ob etwas noch denkt oder ob eine Datei existiert.
Diese Weigerung, den Mechanismus zu verstecken, ist die eigentliche Designentscheidung. Sie verwandelt KI-Orchestrierung von abstraktem Hype in beobachtbare Zusammenarbeit mit Regeln, Zustand und Konsequenzen.